Caller
In alten Western war der Caller meist der Bürgermeister
des kleinen Örtchens, in dem die Tanzveranstaltung
stattfand. "Pack die Lady - rechtsherum!" Und der Dorf-Fuzzy
fidelte sich Knoten in die Finger... Ach ja: Die gute alte
Zeit!
Heutzutage ist der Caller praktisch der Choreograph des Tanzes.
Er sagt an (he calls), welche Tanzschritte und Figuren von den
Tänzern als nächste ausgeführt werden sollen. Das
erfordert eine lange Erfahrung, denn man kommt nicht von jeder
Figur in eine beliebige andere. Eine weitere Aufgabe des Callers
besteht darin, auch einen "zusammengebrochenen" Square (die
Tänzer haben sich total verhaspelt) am Ende wieder in die
Anfangsformation zu bringen.
Vom Wort Caller her könnte man schliessen, dass die Ansagen
nur gesprochen werden. Es gibt aber auch noch den Sprechgesang
(Patter Call) und die Königsdisziplin: Den Singing Call. Bei
dieser Variante werden vom Caller Textteile der gespielten Lieder
durch eigene Ansagen ersetzt. Das erfordert natürlich
Konzentration sowohl beim Caller als auch bei den
Tänzern.
Class
Eine Class im Squaredance ist sozusagen die Lehrzeit der Tänzer (in dieser Zeit "Student" genannt) und kann bis zu einem Jahr dauern. Als Abschluss gibt es die Graduation.
Graduation
Die Graduation ist - um bei dem Beispiel Class=Lehrzeit zu
bleiben - die Gesellenprüfung und besteht aus verschiedenen
Tests.
Wenn man diese Prüfungen bestanden hat darf man bei jeder
Veranstaltung mitmachen, in der Mainstream getanzt wird.
Während der Zeit als Student ist das untersagt.
Square
Square bedeutet nichts anderes als die direkte
Übersetzung: Quadrat/Karree/Geviert.
In dem stehen sich jeweils vier Tanzpaare gegenüber und
tanzen nach den Vorgaben des Callers. Die Namen der Figuren sind
genormt und in Englisch; ein gelernter Squaredancer kann also
ohne Probleme überall auf der Welt mittanzen.